Der innere Magnetismus

Früher habe ich mich oft und intensiv mit dem Thema Zufall beschäftigt. Die einen nennen es Zufall, die anderen Schicksal. Heute habe ich für mich erkannt, dass es weder das eine noch das andere ist. Alles was uns widerfährt holen wir selber in unser Leben. Alle Ereignisse sind eine Resonanz auf unsere Energie, die wir zu dem einen oder anderen Thema aussenden. Es ist also vielmehr ein Magnetismus ähnlich der Schwerkraft. Diese sehen wir auch nicht, wir sehen nur die Resulate und niemand hinterfragt sie. Schließlich gibt es dafür ja physikalische Beweise.

Doch auf für die Anziehung von Menschen, Situationen und Ereignissen gibt es im Ergebnis einen Beweis. Sicher kennt ihr alle folgende Sätze:

  • „Das geht sowieso nicht gut.“
  • „Das schaffst Du nicht.“
  • „Das ist unmöglich.“
  • „Das habe ich Dir doch gleich gesagt.“

Diese Sätze setzen eine Ernergie frei, die es unmöglich macht, dass etwas gelingt. Warum sagen wir sowas überhaupt? Ich denke auf der einen Seite um den anderen zu beschützen. Auf der anderen Seite aber auch vielleicht, weil wir es uns selber nicht zutrauen würden.

Nun befreie ich mich schon seit einiger Zeit von der vorab Beurteilung, ob etwas gelingt oder nicht. Was glaubt Ihr, was das Resultat daraus ist? In den Fällen, wo etwas physikalisch und realistisch möglich ist, gelingt es auch. Ich ziehe durch diese Energie, diesen Magneten in mir genau die Dinge und Resultate an, mit denen ich mich intensiv beschäftigt habe. Habe ich vor etwas Angst, dann wird sich genau diese Angst bestätigen. Habe ich die absolute Zuversicht, das Vertrauen und die Bereitschaft den Dinge ihren Lauf zu lassen, dann geschehen auch die Sache, die gut für mich sind.  Und das kann jeder bei sich aktivieren. Der Schlüssel dazu liegt in unserem Selbstvertrauen und dem Selbst-Bewusstsein.

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Der innere Kompass

Vor ein paar Wochen hat mir eine liebe Freundin ein sehr schönes Bild „formuliert“. Ein Bild, dass mir helfen sollte – und es auch getan hat – durch eine Veränderung zu gehen, die für mich sehr anstrengend, zuweilen schmerzhaft und einsam war. Ich möchte hier kurz unser Gespräch wiedergeben, da es mir auch heute noch hilft, wenn diese kleinen Zweifel aufkommen.

Sie sagte mir folgendes “ Du hast Dich auf den Weg gemacht. Und plötzlich umgibt Dich ein Nebel. Das einzige, was Dir den Weg angibt ist die Stimme, die zu Dir spricht bzw. die aus Dir spricht. Folge dieser Stimme und vertraue darauf. Du wirst an Deinem Ziel für Deine Mühen belohnt.“
„Ok,“ sagte ich, „aber was ist, wenn ich Angst bekomme und mir nicht mehr sicher bin.
„Daraufhin erwiderte sie,“welche Wahl hast Du denn? Gehst Du zurück, verirrst Du Dich womöglich. Gehst Du weiter, hast Du zumindest die gute Option wirklich anzukommen.“
Ich dachte nach und mußte ihr Recht geben. Ja, das zurückgehen machte keinen Sinn, da der Nebel eine Orientierung für mich unmöglich machte. Also ging ich weiter und vertraute der Stimme in mir. Kurze Zeit darauf lichtete sich der Nebel und die Sonne strahlte. Und meine Mühen wurden belohnt.

Warum schreibe ich das jetzt? So könnte Ihr vielleicht denken. Ich möchte nur zeigen, dass der einzige Kompass, der für uns von Bedeutung sein sollte, unsere innere Stimme sein sollte. Durch Emotionen und Körperempfinden spricht sie zu uns. Wenn wir darauf hören, flüstert sie nur und ist ganz sanft. Wenn wir sie ignorieren, zeigt sie uns mit aller Macht die sie hat, dass wir uns verlaufen haben.