Die Macht unseres Unterbewusstseins

Wußtet Ihr,
dass wir am Tag mit 95 % durch unser Unterbewusstsein reagieren?

D.h. wir spulen immer und immer wieder die Programme ab, die dort gespeichert sind. Und das Unterwusstsein erschafft aus dieser Programmierung unsere Realität in der wir uns bewegen.
Diese Programmierung erfolgt meist in den ersten sechs Lebensjahren und danach wird sie immer wieder abgespielt. Wir verharren aus Bequemlichkeit in den Modellen, die wir dort erfahren haben.

Gut, jetzt könnte man sagen, ich beschäftige mich mit positiven Gedanken und alles verändert sich. Doch die Gedanken sind in unserem Bewusstsein und machen nur 5 % unseres Handelns aus. Um wirklich etwas zu verändern ist der Schritt auf die Ebene unserer Protokolle notwendig.

Für mich gibt es hier den wunderbaren Ansatz der „buddhistischen Achtsamkeit„. Mit Hilfe dieser Technik können wir lernen, bewusster und somit aktiver zu leben. Durch die Bewusstheit stoppen wir den Automatismus.
Den Automatismus der es vielen Menschen auch verwehr, den Weg aus dem Stress zu finden. Auch hier werden gelernte Protokolle abgespielt und lösen nur noch weiteren Stress aus.

Stress ist also ein Kreislauf, der die stumpfe und monotone Reaktion fördert und die aktive Aktion verhindert.

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Der innere Kompass

Vor ein paar Wochen hat mir eine liebe Freundin ein sehr schönes Bild „formuliert“. Ein Bild, dass mir helfen sollte – und es auch getan hat – durch eine Veränderung zu gehen, die für mich sehr anstrengend, zuweilen schmerzhaft und einsam war. Ich möchte hier kurz unser Gespräch wiedergeben, da es mir auch heute noch hilft, wenn diese kleinen Zweifel aufkommen.

Sie sagte mir folgendes “ Du hast Dich auf den Weg gemacht. Und plötzlich umgibt Dich ein Nebel. Das einzige, was Dir den Weg angibt ist die Stimme, die zu Dir spricht bzw. die aus Dir spricht. Folge dieser Stimme und vertraue darauf. Du wirst an Deinem Ziel für Deine Mühen belohnt.“
„Ok,“ sagte ich, „aber was ist, wenn ich Angst bekomme und mir nicht mehr sicher bin.
„Daraufhin erwiderte sie,“welche Wahl hast Du denn? Gehst Du zurück, verirrst Du Dich womöglich. Gehst Du weiter, hast Du zumindest die gute Option wirklich anzukommen.“
Ich dachte nach und mußte ihr Recht geben. Ja, das zurückgehen machte keinen Sinn, da der Nebel eine Orientierung für mich unmöglich machte. Also ging ich weiter und vertraute der Stimme in mir. Kurze Zeit darauf lichtete sich der Nebel und die Sonne strahlte. Und meine Mühen wurden belohnt.

Warum schreibe ich das jetzt? So könnte Ihr vielleicht denken. Ich möchte nur zeigen, dass der einzige Kompass, der für uns von Bedeutung sein sollte, unsere innere Stimme sein sollte. Durch Emotionen und Körperempfinden spricht sie zu uns. Wenn wir darauf hören, flüstert sie nur und ist ganz sanft. Wenn wir sie ignorieren, zeigt sie uns mit aller Macht die sie hat, dass wir uns verlaufen haben.