„Ist der Verstand aufgewühlt, kann der Gedanke nicht harmonisch sein.“

Vor kurzem habe ich einen Satz gelesen, der mich tief berührt hat. In ihm steckt soviel Wahrheit und Erkenntnis.

„Ist der Verstand aufgewühlt, kann der Gedanke disharmonisch werden.“
[leider ist mir der Autor nicht bekannt]

Ich würde sogar noch weiter gehen. 
„Ist der Verstand aufgewühlt, kann der Gedanke nicht harmonisch sein.

Denn egal, was in unseren Gedanken ein „Chaos“ verursacht, ist es in der Lage, unser inneres Pendel aus dem Gleichgewicht zu bringen. Wenn dies geschieht, verlassen wir für diese Phase die bewusst schaffende Energie der eigenen Schöpfung. Dann lassen wir mit uns geschehen. Wir lassen uns treiben, stoßen oder trudeln. Wir geben dann die Verantwortung für unser Leben und unsere Schöpfung ab. Auch in diesen Phasen schöpfen wir, aber durch das Unbewusste und in der „Opferhaltung verharrende“ schaffen wir eine Welt, in der wir glauben, unser Schicksal ist uns nicht gut gesonnen. Wir schaffen uns selber eine Realität, in der wir aushalten müssen, in der wir ertragen müssen und in der wir ein Spielball für andere sind.

Dabei ist Energie, die uns durchdringt und uns inne wohnt, ein Indikator für bewusstes und achtsames Leben. Jeder kann diese Energie bewusst nutzen.

Der Weg in Achtsamkeit und Bewusstheit zu leben, ist ein Weg, den man jederzeit gehen kann. Und wie jeder Weg, fängt auch dieser mit dem ersten – meist kleinen – Schritt an. 

Über die eigene Wahl

Wir haben die Wahl uns jeden Tag und in jedem Moment zu entscheiden. Wir können hinterfragen oder „hinterfühlen“. Wir können annehmen oder ändern. Wir können gestalten oder bewahren. Wir können ja sagen oder beim nein bleiben.

Jeder von uns hat immer die Möglichkeit seinen Weg zu gestalten. Wir sind nicht ohnmächtig oder gefangen in unseren Strukturen. Wenn man ganz ehrlich ist und sich gefangen fühlt, kann man es ändern. Es ist nicht immer leicht und geht nicht immer auf dem gerade bzw. einfachen Weg. Aber die Belohnung am Ende des Weges entschädigt für Alles.

Der Moment der ersten freien Entscheidung ist, wie ein erstes richtiges Durchatmen. Die Energie strömt durch den gesamten Körper und erfasst jede Zelle. Dadurch können wir uns von selbstauferlegten Zwängen und/oder Einschränkungen befreien.

Wir alle haben die Kraft und Macht unser Leben zu gestalten. Wir müssen uns nur dafür entscheiden und es wollen. 

Die Macht unseres Unterbewusstseins

Wußtet Ihr,
dass wir am Tag mit 95 % durch unser Unterbewusstsein reagieren?

D.h. wir spulen immer und immer wieder die Programme ab, die dort gespeichert sind. Und das Unterwusstsein erschafft aus dieser Programmierung unsere Realität in der wir uns bewegen.
Diese Programmierung erfolgt meist in den ersten sechs Lebensjahren und danach wird sie immer wieder abgespielt. Wir verharren aus Bequemlichkeit in den Modellen, die wir dort erfahren haben.

Gut, jetzt könnte man sagen, ich beschäftige mich mit positiven Gedanken und alles verändert sich. Doch die Gedanken sind in unserem Bewusstsein und machen nur 5 % unseres Handelns aus. Um wirklich etwas zu verändern ist der Schritt auf die Ebene unserer Protokolle notwendig.

Für mich gibt es hier den wunderbaren Ansatz der „buddhistischen Achtsamkeit„. Mit Hilfe dieser Technik können wir lernen, bewusster und somit aktiver zu leben. Durch die Bewusstheit stoppen wir den Automatismus.
Den Automatismus der es vielen Menschen auch verwehr, den Weg aus dem Stress zu finden. Auch hier werden gelernte Protokolle abgespielt und lösen nur noch weiteren Stress aus.

Stress ist also ein Kreislauf, der die stumpfe und monotone Reaktion fördert und die aktive Aktion verhindert.

Der innere Magnetismus

Früher habe ich mich oft und intensiv mit dem Thema Zufall beschäftigt. Die einen nennen es Zufall, die anderen Schicksal. Heute habe ich für mich erkannt, dass es weder das eine noch das andere ist. Alles was uns widerfährt holen wir selber in unser Leben. Alle Ereignisse sind eine Resonanz auf unsere Energie, die wir zu dem einen oder anderen Thema aussenden. Es ist also vielmehr ein Magnetismus ähnlich der Schwerkraft. Diese sehen wir auch nicht, wir sehen nur die Resulate und niemand hinterfragt sie. Schließlich gibt es dafür ja physikalische Beweise.

Doch auf für die Anziehung von Menschen, Situationen und Ereignissen gibt es im Ergebnis einen Beweis. Sicher kennt ihr alle folgende Sätze:

  • „Das geht sowieso nicht gut.“
  • „Das schaffst Du nicht.“
  • „Das ist unmöglich.“
  • „Das habe ich Dir doch gleich gesagt.“

Diese Sätze setzen eine Ernergie frei, die es unmöglich macht, dass etwas gelingt. Warum sagen wir sowas überhaupt? Ich denke auf der einen Seite um den anderen zu beschützen. Auf der anderen Seite aber auch vielleicht, weil wir es uns selber nicht zutrauen würden.

Nun befreie ich mich schon seit einiger Zeit von der vorab Beurteilung, ob etwas gelingt oder nicht. Was glaubt Ihr, was das Resultat daraus ist? In den Fällen, wo etwas physikalisch und realistisch möglich ist, gelingt es auch. Ich ziehe durch diese Energie, diesen Magneten in mir genau die Dinge und Resultate an, mit denen ich mich intensiv beschäftigt habe. Habe ich vor etwas Angst, dann wird sich genau diese Angst bestätigen. Habe ich die absolute Zuversicht, das Vertrauen und die Bereitschaft den Dinge ihren Lauf zu lassen, dann geschehen auch die Sache, die gut für mich sind.  Und das kann jeder bei sich aktivieren. Der Schlüssel dazu liegt in unserem Selbstvertrauen und dem Selbst-Bewusstsein.