Burnout Prävention und Resilienz

Resilienz und Burnout-Prävention
Aktuell wird von der Generation Y gesprochen. Die neue Generation, die bereits in der Arbeit eine andere Wertigkeit sieht. Arbeitsmodelle, die für die Ü-30 Arbeitnehmer noch selbstverständlich waren, sind für die U-30 Arbeitnehmer nicht mehr relevant. Auch durch diese Schwere wird die Belastung für Mitarbeiter und Unternehmen derzeit immer höher.  Etwa die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland fühlt sich psychischer Belastung durch hohe Verantwortung, hohen Zeitdruck und große Arbeitsmenge ausgesetzt. Stetige Arbeitsverdichtung, kontinuierliche Veränderung und Restrukturierungen in Unternehmen, globaler Wettbewerbsdruck und der Verlust von Sicherheit nehmen zu.

Krankenkassen berichten über eine alarmierende Zunahme von Krankheitsausfällen aufgrund psychischer Beschwerden bis hin zum Burnout-Syndrom. Betriebswirtschaftlich ist der Schaden durch solche Ausfälle enorm. Immer neue Studien

Viele Menschen spüren schon heute die Auswirkungen der ständigen Erreichbarkeit, der ständigen Vergleichsansprüchen mit anderen und des nicht erlaubten „Sich ausklinkens“.

Was versteht man unter “Resilienz”?

Resilienz (lateinisch resilire ‚zurückspringen‘, ‚abprallen‘, deutsch etwa Widerstandsfähigkeit) beschreibt die Toleranz eines Systems gegenüber Störungen. Resilienz stellt in der Psychologie ist die Fähigkeit, Krisen durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen zu meistern und als Anlass für Entwicklungen zu nutzen.

Unter Resilienz wird die Fähigkeit von Menschen verstanden, Krisen, widrige Umstände und hohe Belastungen im Lebenszyklus unter Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen zu meisten und als Anlass für Entwicklung zu nutzen, ohne nachhaltige Schädigungen zu erleiden. (Welter-Enderling & Hildenbrand, 2006).

Resiliente Personen wissen, dass sie es sind, die über ihr eigenes Schicksal bestimmen (Kontrollüberzeugung). Sie vertrauen nicht auf Glück oder Zufall, sondern nehmen die Dinge selbst in die Hand. Sie ergreifen Möglichkeiten, wenn sie sich bieten. Sie haben ein realistisches Bild von ihren Fähigkeiten.

Die Wissenschaftler betonen, dass seelische Widerstandskraft nicht auf bestimmten Charaktereigenschaften basiert, sondern sich in einem komplexen Wechselspiel zwischen einer Vielzahl von Risiko- und Schutzfaktoren entfaltet, und demnach eine äußerst individuelle Angelegenheit darstellt und bis zu einem gewissen Grade erlernbar ist.

Was kann der Einzelne  präventiv unternehmen?

Wie oft lesen oder hören Betroffene, dann schalt doch mal einen Gang runter. Doch geht das so ohne weiteres? Meist ist dies ohne einen externen Sparings-Partner kaum realisierbar und führt zu noch mehr Frust und Stress. Daher empfehlen wir einen bewussten Umgang mit dem Thema. Ein Einstieg könnte hier sein:

  • Teilnahme an einem Vortrag
  • Teilnahmen an einem Workshop
  • Teilnahme an einem offenen Training
  • Coaching

Gerne stehe ich Ihnen mit meinem Team für Fragen oder ein Angebot zur Verfügung. Natürlich bieten wir vor jedem Coaching ein kostenloses Erstgespräch an.

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